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Gedanken zum Club - von unserem langjährigen, ehemaligen Secretary Claus Goldberg

Claus Goldbergs mehrfach preisgekrönter Bentley 3 1/2 Liter

Liebe Clubmitglieder, liebe Interessierte an der Section Germany des Rolls-Royce Enthusiasts' Clubs. 

Zunächst darf ich Sie bei Ihrem Besuch auf unserer Homepage ganz herzlich begrüßen und Ihnen für Ihr Interesse an unserer Vereinigung von Enthusiasten rund um die Marken Rolls-Royce und Bentley danken. 

Wir haben uns den beiden Marken verschrieben, weil wir die Gediegenheit der handgefertigten Autos mögen und besonders deren Qualität, gepaart mit ein wenig britischem Flair, zu schätzen wissen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um Vorkriegs- oder Nachkriegsmodelle der Marken handelt. Es ist sicherlich das Verdienst von uns Enthusiasten weltweit, dass heute noch über 80% aller je hergestellten Rolls-Royce- und Bentley-Fahrzeuge existieren. 

Wir wollen uns mit der britischen Technik auseinandersetzen, zumeist rechts auf der Fahrerseite sitzen, einen anderen Fahrstil pflegen und uns manchmal auch mit Unzulänglichkeiten abfinden. Die Autos sind uns im Grunde genommen Mittel zum Zweck, um zu eigenen oder Veranstaltungen anderer Clubs zu fahren und dort auf die Herzlichkeit von Enthusiasten mit der gleichen Zielrichtung zu treffen. Es versteht sich von selbst, dass dort nicht ausschließlich Benzin geredet wird, sondern mehrheitlich der Eindruck eines "Familienplausches" entsteht. 

 

Ein kurzer Rückblick in Sachen Qualität: 

Bis Mitte der 40er Jahre war jeder Rolls-Royce und Bentley ein Unikat, weil das Werk kein komplettes Auto anbot, sondern ein manuell geschaffenes "rolling chassis", d.h. ein Gebilde aus tragendem Chassis mit Motor und Getriebe, Achsen, Lenkung, Rädern und Federn, Antriebsstrang und Tank nebst "firewal", der mit Instrumenten bestückten Trennwand zwischen Motor- und Passagierraum lieferte. Dieses rolling chassis wurde im Werk ausgiebigen Testfahrten unterzogen und u.U. nachgebessert. Über den Verlauf der Testfahrten wurden Protokolle angefertigt, die zum größten Teil heute noch vorhanden sind und die der interessierte Eigner eines Autos in Kopie vom englischen Mutterclub erhalten kann.  

Das rolling chassis wurde sodann an einen der etablierten Karosseriebauer der Zeit geliefert, den sich der Kunde selbst ausgesucht hatte und wo nach dessen individuellem Geschmack die Karosserie, vornehmlich aus Aluminium, ebenfalls von Hand angefertigt und mit dem Chassis verheiratet wurde. Erst danach war der Rolls-Royce oder der Bentley ein fertiges Auto, das der Eigentümer, Monate nach Auftragserteilung, endlich in Empfang nehmen konnte. 

Ich lade Sie herzlich ein, sich auf unserer Homepage ein wenig umzuschauen und ruhig einmal das eine oder andere Clubtreffen zu besuchen, um mit uns in Kontakt zu treten, denn die Mär, dass wir snobish seien, ist frei erfunden, jedoch leider unausrottbar. Sie werden schon sehen... 

Wünsche Ihnen gute Unterhaltung auf unserer Seite mit einer Menge von Informationen und Querverweisen. Sollten Fragen offen bleiben, dann kontakten Sie uns. 

Herzlichst, 

Ihr

Claus Goldberg

 

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16.05.2017: 

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