Rolls-Royce Enthusiasts' Club German Section e.V. > Rolls-Royce / Bentley > Rolls-Royce > Fahrzeugporträts Rolls-Royce

Rolls-Royce Phantom II, Chassisnummer 188PY, "Stern von Indien"

Rolls-Royce Phantom II, 'Stern von Indien'
Der "Stern von Indien" in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit

Eigentlich muss der Rolls-Royce Phantom II mit der Fahrgestellnummer 188PY nicht mehr groß vorgestellt werden, sind doch weltweit unzählige Artikel in diversen Printmedien als auch im Internet über dieses, nach dem berühmten 563 Karat Sternsaphir „Stern von Indien“ benannten Automobil veröffentlicht worden. Auch im deutschen Fernsehen war er öfter zu sehen. Dass er der „Star“ auf jeder Veranstaltung ist, versteht sich von selbst, sobald man ihn sieht. Und als Modellauto kennt man ihn auch. Am bekanntesten sind die Nachbildungen von Pocher (Maßstab 1:8) und Italeri (Maßstab 1:24).

Stern von Indien, Modell von Italeri
Modell des Wagens von Italeri im Maßstab 1:24 auf dem Originalfahrzeug

Der „Stern von Indien“ war einst der ganze Stolz unseres Clubmitglieds Hans-Günter Zach und absolutes Highlight seiner sehenswerten Rolls-Royce-Sammlung. Auch die German Section des RREC war stolz darauf, dieses einmalige Fahrzeug in ihren Reihen zu wissen, handelt es sich doch, neben dem original Rolls-Royce Silver Ghost (Chassis-Nr. 60551) mit der Zulassungsnummer AX201, um den berühmtesten Rolls-Royce überhaupt. Aus diesen Gründen darf ein Porträt über diesen Wagen auf der Homepage der German Section des RREC natürlich nicht fehlen.  

AX201 und Stern von Indien
Welch ein Anblick: die beiden berühmtesten Rolls-Royce der Welt,...
AX201 und Stern von Indien
...nebeneinander im Museum von Hans-Günter Zach (Fotos: Sammlung Zach)

Der "Stern von Indien", ein ganz besonderer Rolls-Royce

Zugegeben, vor dem zweiten Weltkrieg waren alle Rolls-Royce einmalig und etwas Besonderes, gab es ab Werk doch nur das Chassis zu kaufen, und der Kunde ging anschließend zu einem Karosseriebauer, um sich dort einen Aufbau nach seinen Wünschen anfertigen zu lassen. Standardaufbauten gab es in dem Sinne nicht, wenngleich es doch Grunddesigns gab, die, wenn sie gefielen, schon öfter gefertigt wurden, sich bei genauerem Hinsehen jedoch mehr oder weniger von Fahrzeug zu Fahrzeug - etwa durch unterschiedlichen Verlauf der Chromleisten oder andere Positionierung der Türgriffe - unterschieden, von der Innenraumgestaltung einmal ganz abgesehen. Der Phantasie von Designer und Kunde waren keine Grenzen gesetzt, und so gab es zahlreiche extravagante Aufbauten, vom skurrilen Unikum bis hin zu allergrößtem Prunk und Pomp.

Rolls-Royce Phantom II, 'Stern von Indien'
Auch geöffnet ist der "Stern" nicht minder beeindruckend.

Der hier gezeigte Wagen gehört zur letzteren Kategorie und verkörpert diese wie kaum ein Rolls-Royce vor und nach ihm. Zudem ist er Symbol einer vergangenen Epoche, als in Indien noch Maharadschas regierten und deren unvorstellbarer Reichtum auch in ihren verspielten und stets außergewöhnlich und aufwändig gestalteten Automobilen zur Schau gestellt wurde.

Rolls-Royce Silver Ghost des Maharadscha von Rajkot
Rolls-Royce Silver Ghost des Maharadscha von Rajkot (Foto: Sammlung Roßfeldt)

188PY wurde nämlich im Jahr 1934 als Repräsentationsfahrzeug für seine Hoheit, Thakore Saheb Bahadur, den Maharadscha von Rajkot gefertigt. Er wurde als Nachfolger des Rolls-Royce Silver Ghost mit der Chassisnummer 60797, einem Barker Open Drive Landaulet und einem der ersten Rolls-Royce Silver Ghost, die nach Indien geliefert wurden, geordert.

'Stern von Indien' und Silver Ghost
Der "Stern von Indien" im Jahr 1936 neben seinem Vorgänger, dem Rolls-Royce Silver Ghost Landaulet (Foto: Sammlung Zach)

Seine Karosserie, ein siebensitziges, sogenanntes All-Weather Cabriolet, stammt von Thrupp & Maberly. Einzigartig - und das macht diesen Wagen zu einem ganz außergewöhnlichen Automobil - ist die besondere Farbgebung, mit Motorhaube und Kotflügeln aus blank poliertem Aluminium und der übrigen Karosserie in Safran/Ockergelb, einem Farbton, der in Indien für Reinheit steht. Auch innen ist der Wagen ganz in Ocker gehalten. Einmalig sind auch die vielen Scheinwerfer vorne. Von diesen lenken die beiden Nebelscheinwerfer entsprechend dem Lenkradeinschlag mit. Vor der Windschutzscheibe blinken zwei kleine Lampen kräftig orange. Sie gewährten dem Maharadscha stets freie Fahrt. Auffällig sind auch die beiden riesigen Suchscheinwerfer rechts und links neben der Windschutzscheibe sowie darüber zwei kleine Leuchten mit hinten integriertem Spiegel.

An allen Türen und Seitenfenstern prangt das Staatswappen von Rajkot mit einer Inschrift, die übersetzt so viel bedeutet wie: „Ein unvoreingenommener Herrscher über Menschen verschiedenen Glaubens".

Hier nun eine kleine Galerie, in der einige Besonderheiten von 188PY gezeigt werden:

Lampenvielfalt mit lenkbaren Nebelscheinwerfern.
Die vorderen Scheinwerfer nochmal in Großaufnahme.
großer Suchscheinwerfer, kleines Blinklicht und eine kleine Lampe mit Rückspiegel
Schönes Handwerksstück: Suchscheinwerfer
Spiegelungen, Lampen, Reserveradabdeckung
poliertes Aluminium, die Lackierung in "Safran", Leder in "Ocker" und Furnier in Eichenholz
Das Linke kleine Staufach neben dem Notsitz ist sogar abschließbar,...
...für ganz wertvolle Schätze.
Mit ausgeklappten Notsitzen haben bis zu acht Personen im "Stern" Platz.
In der Mitte der Trennwand: liegende Elefanten aus Elfenbein
Das Armaturenbrett ist mit safranfarbener Paste marmoriert.
Das sind die vielen Schalter, mit denen man...
...diese vielen Lichter ein- und ausschalten kann.
Türgriff an der hinteren Tür
Beifahrertür von innen
Staatswappen am Fenster
Staatswappen an der Tür
Raffiniert: das Werkzeug befindet sich...
...in einer Schublade unter dem Beifahrersitz.
Chassisnummer im linken Flügel der Motorhaube
Chassisnummer am sonst üblichen Platz der Spritzwand
Der 7668 ccm große Sechszylinder erzeugt zwar nur "ausreichende" 148 PS, dafür entwickelt er Drehmoment satt,...
...und man kann den Wagen vollbesetzt (ca. 3,5 Tonnen!) fast aus dem Stand im großen Gang beschleunigen.

Die englischen Jahre

Über die indische Historie des "Stern" ist nichts bekannt. Tatsache aber ist, dass er sehr wenig bewegt wurde. Bis heute beträgt die Laufleistung kaum mehr als 30.000 km.

Bill Meredith-Owens (rechts) bei einem Interview neben einem Phantom I (Foto: Colin Hughes, RREC)

Der englische Automobilsammler Bill Merdith-Owens entdeckte den Wagen im Jahr 1965 bei einer Abenteuer-Safari im indischen Rajkot. Nach drei Jahren zähen Verhandlungen mit den Maharadscha-Erben und den Behörden durfte er das indische Kulturgut "Stern von Indien" 1968 nach England holen. Dort bekam er sofort das Royal-Kennzeichen "RRR 65", das bis heute noch in England seine Gültigkeit hat. 188PY war fortan Star in Meredith-Owens berühmtem Automobilmuseum in Stratford upon Avon.

Im Jahr 1970 wurde der Wagen bei der englischen Firma Wood and Pickett grundüberholt. Ob er dabei neu lackiert wurde ist nicht bekannt, jedoch dürfte das Leder noch das Originale gewesen sein.

Nach der Überholung sollte der Wagen beweisen, was noch in ihm steckt, und so nahm Bill Meredith-Owens, zusammen mit seiner Frau an einer großen Tour durch Norwegen teil. Start war Göteborg in Schweden. Von dort aus führte die Route nach Norwegen über Oslo bis nach Lofthus und zurück nach Christiansand.

1970 bei der Annual Rally des RREC in Blenheim (Foto: Colin Hughes, RREC)
1971 auf großer Tour in Norwegen (Foto: Colin Hughes, RREC)

Zum silbernen Krönungsjubiläum von Königin Elisabeth II im Jahr 1977 fand in Windsor eine große Rolls-Royce-Parade statt. Hunderte von Clubfahrzeugen durften durch den Innenhof von Schloss Windsor an der Königin vorbeifahren. Vollbesetzt war, mit der Startnummer 160, auch der "Stern von Indien" dabei.  

188PY steht abfahrbereit zur großen Parade. (Foto: Colin Hughes, RREC)
Silberjubiläumsparade und Gruß zu Ehren der Queen. (Foto: Colin Hughes, RREC)

Die neue Heimat: Deutschland

Anlässlich der Roth-Händle-Autoshow 1980 war der "Stern von Indien" zum ersten Mal in Deutschland zu bewundern. Es war eine Oldtimershow der Superlative, bei der weltbekannte Oldtimer (u.a. auch von Duesenberg und Hispano Suiza) gezeigt wurden. Keiner konnte ahnen, dass acht Jahre später 188PY in Deutschland eine neue Heimat finden würde.

Ein deutscher Arzt erwarb den Wagen im Jahr 1988 aus dem Nachlass Bill Meredith-Owens'. Einige Zeit war der Wagen, zusammen mit weiteren Rolls-Royce aus ehemaligem Maharadschabesitz, im Technik Museum Speyer zu sehen.   

Hans-Günter Zach erwarb den Wagen dann im Juli 2000. Seitdem war der Wagen gerngesehenes Highlight so mancher Automobilausstellung oder Fernsehsendung. Der Wagen wurde auch auf der Straße regelmäßig bewegt, und jeder der ihn sah, freute sich daran.

Rolls-Royce Phantom II, 'Stern von Indien' vor Schloss Heusenstamm
Vor Schloss Heusenstamm in der Nähe von Frankfurt/Main war der "Stern" öfters zu sehen.

Der schwarze Tag

Lang währte die Freude an dem herrlichen Fahrzeug zunächst nicht. Ziemlich genau ein Jahr nach dem Kauf ereilte den "Stern" eine Katastrophe. Hans-Günter Zach erinnert sich:

Ein Anblick des Jammers: der ausgebrannte "Stern"
Der schwer beschädigte Wagen wird abgeholt. (beide Fotos: Norbert Zach)

"Der Stern hat genau am 27. Juli 2001 auf dem Weg zum TÜV Feuer gefangen. Zwei Sachverständige von der Württembergischen Versicherung und ich untersuchten den Wagen nach dem Brand und stellten fest, dass der Verteiler-Benzinhahn unter dem AutoVac undicht geworden war (durch eine gebrochene bzw. geschrumpfte  Korkdichtung für "auf-zu-Reserve") und dadurch Benzin in die Spritzschutzwanne unter dem Anlasser gelaufen war. Das Benzin hatte sich dort angesammelt und - es war sehr heiß an diesem Freitag - das durch die ganze Hitze des Motors aufsteigende, feuergefährliche Benzin/Luftgemisch entzündete sich an der Magnetzündung oder dem Auspuffkrümmer und explodierte. Das Feuer schmolz dann das Weichlot des dort eingesetzten Pumpendeckels vom AutoVac weg, und das ganze Vac explodierte. Somit verteilten sich ca. 3,5 Liter Benzin brennend im ganzen Motorraum und schlugen mit einer bis zu drei Meter hohen Flamme aus der Motorhaube."  

Alles wird gut

Angesichts des auch kulturellen Wertes des Fahrzeugs hatte die Versicherung ein Einsehen und Übernahm die Kosten für die Wiederherstellung des Wagens. Eile war zudem geboten, da wichtige Termine anstanden. Tatsächlich wurde das Wunder vollbracht, und viele fleißige Hände ließen den "Stern von Indien" bald in neuem Glanz erstrahlen, gerade rechtzeitig zu mehreren großen Veranstaltungen.

Zunächst wurde der Wagen am 1. Aprilwochenende 2002 auf der Techno Classica in Essen als Highlight auf dem RREC-Stand der Mobilen Tradition von BMW, zusammen mit Hans-Günter Zachs Phantom III und einem Phantom I, der als "Aluskulptur" bezeichnet wird, gezeigt. Der "Stern" war Publikumsliebling und war bald das meistfotografierte Fahrzeug dieser Messe. Bei dieser Veranstaltung entdeckte der damalige Secretary des RREC, Claus Goldberg, einen kleinen Scheinwerfer mit Rückspiegel, identisch dem, wie er schon auf der rechten Seite über dem großen Suchscheinwerfer vorhanden war. Hans-Günter Zach kaufte den Scheinwerfer sofort, und so erfuhr 188PY die erste und einzig bekannte Umbaumaßnahme seines Autolebens. Seitdem schmückt solch ein Bauteil auch die linke Fahrzeugseite.

Im selben Monat, am 27. April 2002, nahm der "Stern" an den Feierlichkeiten zum goldenen Krönungsjubiläum der englischen Königin teil. Wie auch im Jahr 1977, so war auch diesmal ein großes RREC-Event geplant, bei dem mehrere hundert Clubfahrzeuge im Innenhof von Schloss Windsor an der Queen vorbeifahren sollten. Wieder mit Startnummer 160 am Start, erfreute der Wagen am 27. April 2002 die Augen von Königin Elisabeth II und Prinz Philip.

Hans-Günter Zach fährt mit dem "Stern von Indien" und seinen Gästen (von links: Buchautoren B.L. King und K.-J. Roßfeldt sowie Beifahrer W. Hisgen) bei der Queen und Prinz Philip vor. (Foto: Colin Hughes, RREC)

Im gleichen Jahr war 188PY auch auf dem "European Concours D'Elegance" in Schwetzingen zusehen und gewann auch prompt den Preis als schönstes Fahrzeug, ausgewählt von allen Ausstellern und Mitbewerbern.

Zwei Jahre später, vom 5. bis 6. Juni 2004 war das Fahrzeug auf dem Stand der Austrian Section bei der Oldtimermesse in Tulln ausgestellt. Auch diesmal gewann er Preise: den 1. Preis für das schönste Auto auf der ganzen Messe unter 1500 Oldtimern und den 1. Preis, die Goldene Rose von Tulln, ebenfalls für das schönste Auto überhaupt. Zudem erhielt auch die Austrian Section den 1. Preis für den schönsten Clubstand.

Der "Stern von Indien" und die Prominenz

Wie eingangs schon erwähnt, hat Hans-Günter Zach diesen Wagen, seiner auffälligen Erscheinung wegen, auch gerne den Medien zur Verfügung gestellt. Aber auch sonst zeigten sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens immer wieder schwer beeindruckt und fasziniert von diesem Wagen. Hier also noch ein paar Fotos von der "Öffentlichkeitsarbeit" des "Stern":

Hohe politische Prominenz vor dem "Stern" im Museum von Hans-Günter Zach (ganz rechts): in der vordersten Reihe stehen (von links) der Bürgermeister von Mühlheim/Main, Bernd Müller (mit Glas), Hessens damaliger Ministerpräsident Roland Koch und Europaminister Volker Hoff. Anschließend wurde die Delegation mit diesem Wagen ins Hotel zurückgefahren. (Copyright: Joachim Instinsky)
Der "Stern" als standesgemäßes Transportmittel des "Hessentagspaares 2001", anlässlich des Hessentages in Dietzenbach (Kreis Offenbach/Main) - der kleine Schweinwerfer mit Spiegel fehlt noch auf der linken Fahrzeugseite. Hier ist der Wagen noch mit der noch heute offiziell in England gültigen Zulassungsnummer unterwegs. (Foto: Sammlung Zach)
Anlässlich seines 70. Geburtstages im Jahr 2004 wurden der Jubilar, Opernsänger Günter Wewel, zusammen mit seiner Frau und Tenor Johannes Kalpers (rechts hinten) mit dem "Stern" ins Fernsehstudio des SR in Saarbrücken zur Sendung "Kein Schöner Land" gefahren. Anschließend durften Günter Wewel und seine Frau noch eine Stadtrundfahrt im "Stern" genießen. (Foto: Sammlung Zach)
Zeitlich nicht ganz richtig in der Reihenfolge, so soll jedoch, als Krönung unter den "Promifotos", an einen ganz besonderen Fernsehauftritt erinnert werden: die ARD strahlte im Jahr 2003 die Sendung "Wenn das kein Grund zum Feiern ist" aus, die von Michael Schanze moderiert wurde. Dort wurde u.a. Johannes Heesters zu seinem 100. Geburtstag gratuliert, der mit seiner Frau, Simone Rethel, von Hans-Günter Zach im "Stern" auf die Bühne im Europa-Park in Rust gefahren wurde. (Das Foto wurde aus Videobildern der Sendung von Felix Deichmann zusammengestellt.)

Trennung vom "Stern" 

Der "Stern von Indien" wurde, wie auch der Großteil der Sammlung Hans-Günter Zachs, am 01. Mai 2010 bei einer Versteigerung durch RM Auctions verkauft. Käufer war kein Geringerer als der Urgroßenkel des Erstbesitzers. Somit kehrt 188PY nach 42 Jahren wieder heim zu der Familie, für die er ursprünglich gebaut worden war.

Zahlreiche Menschen hatten, gegen eine Spende für hilfsbedürftige Menschen, einer persönlichen Führung durch das private Rolls-Royce Museum Zach beiwohnen dürfen. Das Museum war nicht nur für Auto-Interessierte sehenswert. Spätestens nach Besichtigung von 188PY war auch der Nicht-Autofan von der Ausstrahlung klassischer Rolls-Royce-Fahrzeuge fasziniert und korrigierte so manches Vorurteil.

Der "Stern von Indien", wie man ihn in Hans-Günter Zachs Museum sehen konnte.
Das Wichtigste nochmal in Kürze.
Rolls-Royce Phantom II, 'Stern von Indien'
Nun fehlt nur noch eine Heckaufnahme des Wagens, die hiermit nachgereicht wird. Nicht alltäglich war für Fahrzeuge der damaligen Zeit, besonders wenn es sich um Siebensitzer handelte, ein großer Kofferraum, wie ihn dieser Rolls-Royce Phantom II besitzt. - Diese Aufnahme entstand nach einem Platzregen. Daher die Flecken am Stoff des Verdecks.

 

Ein herzliches Dankeschön noch an alle, die für dieses Porträt Fotos zur Verfügung gestellt haben, besonders aber an Hans-Günter Zach für die intensive Mithilfe und für die Fahrt zum Fototermin vor Schloss Heusenstamm, bei der wir in einen heftigen Platzregen gerieten und wir zufrieden feststellen konnten, dass das Verdeck tatsächlich regenfest ist.

 

Ein weiteres Kurzporträt über diesen Wagen ist auf der Homepage von Klaus-Josef Roßfeldt zu lesen. Dort war er "Auto des Monats" im Dezember 2000.

Nachtrag: Der Stern von Indien als Wandschmuck

Radierung von Bernd Lehmann
Radierung von Bernd Lehmann

Der Künstler Bernd Lehmann fertigt Radierungen an, die u.a. Fahrzeuge der Marken Rolls-Royce und Bentley zeigen und auch über den RREC-Clubshop erhältlich sind. Eines dieser wunderbaren Werke zeigt den "Stern von Indien". Über die Entstehung genau dieser Radierung gibt es einen schönen Film, den man sich bei YouTube ansehen kann: http://www.youtube.com/watch?v=s9kEEdTJ0o8.

Wer gerne etwsas zu dieser Radierung lesen will, kann sich diese pdf-Datei herunterladen:

 

Und schließlich gibt es noch die Musik zum "Stern" unter  http://www.rohandasgupta.com/starofindiameetssitar/index.html  sowie  in Bernd Lehmanns besonders empfehlenswerten Filmporträts über den "Stern", stilecht untermalt mit indischer Musik: http://www.youtube.com/watch?v=hFxcNFgZWuc&feature=channel_page und  http://www.youtube.com/watch?v=QYqKHMAm2Tk&feature=channel_page.

 

Text:  Michael Ehrhardt

Fotos: Felix Deichmann, Michael Ehrhardt, Colin Hughes, Joachim Instinsky, Klaus-Josef Roßfeldt, Hans-Günter und Norbert Zach

 

 

 

 

 

Aktuelles

Updates

21.10.2014: 

neueste Updates

 

Zum Mitgliederbereich:

Suchen auf rrec.de

Suchwort:

Suchen in: