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Mit Rolls-Royce Phantom und Maserati Quattroporte auf Foto-Tour

Um Studioaufnahmen eines aktuellen Rolls-Royce Phantom anzufertigen, zeigte sich Rolls-Royce Motor Cars sehr kooperativ und stellte uns dafür vom 14. bis 18. Junauar 2005 ein sehr elegantes Fahrzeug in Black Kirsch mit seitlicher doppelter Zierlinie, Lounge Konfiguration der hinteren Sitze, Innenfarbe in Moccasin und Holzfurnier "Crossbanded Elm Cluster" zur Verfügung. Als besondere Merkmale besaß dieser Wagen ein Schiebedach und Vorhänge, die den Fond, wenn geschlossen, besonders behaglich machen.

Da Phantom fahren ein besonderes Vergnügen und geteilte Freude bekanntlich doppelte Freude ist, fragte ich den in München wohnhaften, damals aber nur  der Schweizer Sektion angehörigen Clubkameraden Ulrich J. Lehmann, ob er mit zum Fotostudio fahren würde. Was für eine Frage!?

Am Samstag um 8.30 Uhr stand ich mit dem Phantom bei Uli vor der Tür. Da wir unterwegs ein paar Actionfotos machen wollten, hatte Uli für ein passendes Begleitfahrzeug gesorgt; das unter Umständen mit dem Phantom mithalten konnte: einen aktuellen Maserati Quattroporte!

Auf die Plätze, fertig...

Wir schwebten lautlos auf die Autobahn. Liebevoll streichelte Uli das Gaspedal. Plötzlich war der hinter uns fahrende Maserati verschwunden, und alle Autos fuhren, anscheinend mit dem Heck voraus, uns entgegen. Es ist unvorstellbar und kann nicht mit Worten beschrieben werden, wie ruhig der Wagen selbst bei Höchstgeschwindigkeit ist. Auch kann man sich bei dieser Geschwindigkeit noch angenehm mit leiser Stimme unterhalten. Diese Laufruhe und Geschmeidigkeit, einfach genial, wie sanft dieses Auto seine Kraft entfaltet. Uli, der vor nicht allzu langer Zeit davor einen Bentley Arnage T eine Woche lang gefahren hatte, jubelte und stellte fest, dass der Phantom leistungsmäßig, trotz seiner Masse, dem Bentley in nichts nachsteht. Trotzdem ist ein direkter Vergleich beider Wagen wegen der unterschiedlichen Konzeption schlecht möglich. Der Rolls-Royce ist von seiner Anmutung her eine Klasse für sich, angesiedelt oberhalb des Arnage - ein echter Rolls-Royce Phantom eben, nur viel besser und ausgewogener als alle seine Vorgänger.

Als Phantom-Passagier hat man es besonders schwer, und es dauerte nicht sehr lange, bis es in meinen Füßen und Händen kribbelte. Und so bot ich Uli großzügig an, das Steuer selbst wieder zu übernehmen, falls er keine Lust mehr haben sollte, selbst zu fahren. Bis zum ersehnten Fahrerwechsel vergingen allerdings für mich noch endlose Minuten.

Idealstes Fotowetter, Autobahn, kurvenreiche Landstraßen, hügelige Landschaft, bedeckt mit Reif, ließen die Kameras glühen. Es war ein Traum. Wegen der extremen Kälte gestalteten sich die Fahrtaufnahmen allerdings etwas schwierig. Dafür mangelte es nicht an Motiven für Standfotos. Und so vergaßen wir die Zeit...

 

Glücklich und mit etwas Verspätung trafen wir schließlich im Fotostudio ein, wo der Phantom für den anstehenden Zweck natürlich gründlich gereinigt wurde. Unterdessen diskutierten wir mit dem Studioteam angeregt das Design des Rolls-Royce, dessen Charakteristika und eventuelle Fotomotive. Bevor wir mit dem Maserati nach Hause fuhren, ließen wir noch die phantastische Musikanlage des Phantoms erklingen - natürlich mit Auszügen aus "Phantom of the Opera". Was für ein Sound, was für ein toller Tag!

 

Text: Michael Ehrhardt

Fotos: Michael Ehrhardt / Ulrich J. Lehmann

 

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