Rolls-Royce Enthusiasts' Club German Section e.V. > Rolls-Royce / Bentley > Bentley > Fahrzeugporträts Bentley

Bentley Mulsanne - Porzellan aus England

Bentley Mulsanne
Bentley Mulsanne

Nach gut 10 Jahren Bauzeit löste der Mulsanne den ausgereiften Arnage ab. Eine frische Formensprache und weitreichende Innovationen sollen den Thronerben fit für die nächsten Jahre machen.

„Eine Dekade ist mehr als genug“. Diese goldene Regel gilt seit Jahrzehnten im Automobilbau für den Lebenszyklus eines Modells. Nicht so bei Bentley und Rolls-Royce. Hier konnte es mitunter 24 Jahre dauern, ehe eine Baureihe aus dem Markt genommen wurde. Mit der Übernahme des Werkes und der Marke Bentley durch VW im Jahre 1998 änderte sich die gängige Praxis, aus der Not eine Tugend zu machen. Vielmehr wurde schon frühzeitig die Lebensdauer des kurz zuvor erschienenen Arnage festgelegt.

Bentley Arnage T Mulliner
Bentley Arnage T Mulliner

Das viertürige Spitzenprodukt aus Crewe sollte spätestens bis zum Jahre 2009 abgelöst werden. Und tatsächlich: Im Herbst 2008 informierte die Ankündigung der Arnage Final Series,  einer auf 150 Exemplare limitierten Sonderedition, über den bevorstehenden Wachwechsel in Bentleys’ Königsklasse. In Würde war er gealtert, der Arnage, und hatte zum Ende seiner Regentschaft in der Blüte seines Lebens gestanden. Dennoch zeigten die Verkaufszahlen: Es war Zeit für den Wechsel.

Der Kopfverdreher von Pebble Beach

So wunderte es kaum, als im darauffolgenden Sommer der Nachfolger präsentiert wurde. Kein geringerer Anlass war dazu gewählt worden als das jährliche Schaulaufen beim Pebble Beach Concours d’Elegance in Monterrey, Kalifornien. Hier trifft sich seit 1950 alles, was Geld und Geschmack besitzt. Und Benzin im Blut hat wie Sammler vom Schlage Ralph Laurens oder Jay Lenos. Der „Stylefaktor“ des Exotentreffens gilt als unübertroffen und wird allenfalls von der Markenaffinität der Teilnehmer und Besucher überboten. Addiert man noch das Medienecho sowie die sagenhaft schöne Landschaft rund um den berühmten 17-Mile-Drive hinzu, wird klar, warum Bentley Motors diesen Ort für die Neuvorstellung seines neuen Flaggschiffs wählte: Des von Grund auf neu entwickelten Bentley Mulsanne.

Weltpremiere des Bentley Mulsanne in Pebble Beach (Foto: Bentley Motors)
Bentley Mulsanne

Um dem Anlass einen würdigen Rahmen zu geben, war dem Debütanten ein Bentley 8-Liter (H.J. Mulliner) beigestellt, der erstmals 1930 auf der London Motor Show gezeigt worden war. Es ist das zweite gebaute Fahrzeug der Modellreihe und war für zwei Jahre sogar in W.O. Bentleys persönlichem Gebrauch. Mit Geschwindigkeiten jenseits von 160 km/h hatten die Modelle seinerzeit für Fassungslosigkeit unter der Konkurrenz gesorgt. „Die atemberaubende Leistung und Qualität des 8 Liters war vielleicht das beste Beispiel eines „puren“ großen Bentleys. Jedes technische Detail trug W.O. Bentleys Handschrift und war anschaulicher Beweis für ein kompromisslos gebautes Fahrzeug“, ist Dr. Ulrich Eichhorn, damaliger Entwicklungschef der Marke, überzeugt. „Der neue Bentley Mulsanne ist nach genau den gleichen Prinzipien entwickelt, Es ist also angemessen, dass sich diese beiden Bentleys aus verschiedenen Epochen die gleiche Bühne teilen.“

In bester Tradition

Kraftvoll, dynamisch aber auch elegant ist das Design des Bentley Mulsanne.
Bentley Mulsanne

Offiziell seit Mitte 2010 ist die Serienproduktion des Mulsanne aufgenommen. Doch nur zögerlich erreichten die ersten Fahrzeuge die Kunden. Ein Grund mehr, sich über den Testwagen zu freuen. Noch dazu in der freundlichen Farbgebung Porcelain, aufgepeppt durch feinste Metallikpartikel. Im Gegensatz zum Arnage hat der neue Mulsanne deutlich an Länge zugelegt. Reichten bislang 5,40 Meter aus, um das Empire aufleben zu lassen, notiert das Datenblatt des Neulings einen Zuschlag von stolzen 18 Zentimetern. Erstaunlicherweise fällt das Wachstum kaum auf. Zumindest aus respektvoller Entfernung steht da ein zugegebenermaßen großes, aber keinesfalls unförmiges Automobil.

Der Bentley Mulsanne wirkt aristokratisch und sportlich zugleich.
Bentley Mulsanne

Seitlich sticht zunächst die gelungene Fortentwicklung der geschmeidigen Bentley-Formensprache ins Auge, die schon beim Arnage eine ausgewogene Symbiose zwischen aristokratischem Auftritt einerseits und sportiver Ambition anderseits eingegangen war. Nicht nur die Proportionen (auch die der großen Räder) wirken stimmig, auch die Feinzeichnung der Silhouette sowie die sorgfältig ausmodellierten Flanken nebst dezent betontem Hüftschwung beweisen eine intensive Auseinandersetzung der Designer mit der Aufgabe, für den neuen Mulsanne die hauseigenen Stilmittel nicht nur anzuwenden, sondern fortzuentwickeln, vor allem 'Bentley-like' fortzuentwickeln. Schließlich blickt der Arnage auf eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Rolls-Royce Silver Seraph zurück, der es endgültig den Rücken zu kehren galt.

Sehr markant: die Front des Bentley Mulsanne
Bentley Mulsanne
Großer und kleiner Scheinwerfer am Kotflügel des Mulsanne
Bentley Mulsanne

Wie konsequent die Neubesinnung erfolgte, beweist die Front des Mulsanne. Sie wird wie eh und je von einem ehrfurchtgebietenden Kühlergrill geprägt. Neu ist, dass dieser von einer korrespondierend geformten Stoßstange getragen scheint, die sich zu den Fahrzeugflanken konkav verjüngt und noch vor den Fahrzeugecken verliert. Das verleiht Dynamik, keine Frage, bietet aber auch mehr Angriffsfläche bei Ein- und Ausparkremplern.
Für den entscheidenden Design-Kick am Bug des Liners sorgen jedoch große runde Einzelscheinwerfer. Sie werden von deutlich kleineren Taglichtscheinwerfern flankiert, die am äußersten Rand der stark ausgebildeten Kotflügelenden positioniert wurden. Gewöhnungsbedürftig - schließlich hatten wir doch gerade erst den symmetrischen Doppelaugen-Look ins Herz geschlossen. Die Sympathie entsteht jedoch - wie so oft - auf den zweiten Blick. Dann nämlich realisiert der Enthusiast, an was sich Chefdesigner Dirk van Braeckel und seine Mitarbeiter bei der Überarbeitung der Front wohl orientiert haben mögen: Nämlich am Anspruch, einen zeitgemäßen Bentley zu zeichnen, der mittels futuristischer Stilelemente unverwechselbare neue Bentley-Assoziationen weckt, gleichzeitig jedoch auf die klassische klare Designsprache aus den Anfängen der Marke zurückgreift. Bestes Beispiel ist der 8-Liter-H.J. Mulliner, der dem Mulsanne bei seinem ersten Auftritt in Pebble Beach assistierte. 

Die Formensprache von Bentley Mulsanne und 8 Liter im Vergleich (Foto: Bentley Motors)
Bentley Mulsanne und Bentley 8 Liter

Auch dessen Front ist von großen runden Einzelscheinwerfern gekennzeichnet, die die Nähe zum Kühlergrill zu suchen scheinen. Dieses Stilmittel klärt den Fronteindruck wohltuend, indem es die Blicke auf den sakralen Grill lenkt. Dorthin, wo hinter glänzenden Lamellen das Herz des 8-Liters zu schlagen pflegt. Beim achtzig Jahre jüngeren Mulsanne ist das nicht anders, nur dass Crewe - zumindest derzeit - einen engmaschigen Matrixeinsatz für den Grill des Sprösslings vorsieht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
So neu die stilistischen Wege sind, die die maritim wirkende Front beschreitet, so klassisch wirkt das ebenfalls bootsartig anmutende Heck. 

Auch das Heck des Mulsanne wirkt klassisch.
Bentley Mulsanne

Es kommt weitgehend ohne Fugen und Falze aus und wirkt somit wie aus einem Guss: Von der Dachlinie über den hinteren Holm bis hinab zu den Radhäusern und dem Stoßfänger – eine zusammenhängende Fläche, die auch das Heckfenster komplett umschließt. Ein aufgesetzter Kofferraumdeckel sowie ausgestellte Kotflügel sorgen für die nötige Dramatik. Komplettiert wird das propere Heck durch großflächige LED-Rückleuchten, die den Mulsanne mittels dreier elliptischer Leuchtfelder endgültig klar von Vertretern der GT-Familie abgrenzen, die lediglich mit zwei ovalen Leuchteinsätzen aufwarten.

Vavona, Leder und viel Platz

Weit zu öffnende Türen geben Eintritt zu einem Innenraum, wie es ihn nur bei Bentley gibt.
Bentley Mulsanne

Erklommen wird das mobile Lustschloss über weit öffnende Pforten. Schnell hat man es sich dank einer im Vergleich zum Arnage deutlich besseren Beinfreiheit sowie neu konstruierter, vielfach justierbarer Sitze nicht nur bequem gemacht, sondern auch zügig realisiert, in welch privilegiertem Ambiente man weilt: Leder, Holz und Chromapplikationen eines grundlegend neu strukturierten Armaturenträgers schmeicheln dem Betrachter in so geschmackvollem Konvolut, wie es wohl nur Bentley in einem Kraftfahrzeug zu komponieren vermag. 

Bis auf die Rechtslenkung entspricht diese Inneneinrichtung fast unserem Testwagen. (Foto: Bentley Motors)
Bentley Mulsanne

In Falle unseres Testwagens vertäfelten die Tischler den Salon beispielsweise mit dunkel gebeiztem Vavona, dem tiefroten Wurzelholz des bis zu 120 Meter hohen, nordamerikanischen Redwood Baumes. Kontrastierend finden sich Gestühl, Türverkleidungen und Himmel (Main Hide) in hellem Leder bezogen, welches den Namen Linen trägt. Für die nötige Auflockerung sorgen Lenkrad, Rückspiegel und Oberseite des Armaturenträgers (Secondary Hide) im Farbton Redwood. Wem das nicht gefällt, der hat die Qual der Wahl unter 113 weiteren Lackfarben, 20 Teppichfarben, 8 Holzfurnieren und 24 Lederfarben – von Sonderwünschen, die Bentley bekanntlich gern realisiert – ganz abgesehen.

Macht der Acht

Das Herz des Mulsanne: ein 6,75 Liter Doppelturbo
Bentkey Mulsanne

So viel Luxus und formale Eleganz lenken den bemüht routinierten Tester jedoch nur kurz von der wichtigsten Frage ab: Wie fährt das neue Wunderkind? Dazu drücken wir den Startknopf und erwecken den grundlegend neu entwickelten Motor des Mulsanne zum Leben. Willig dreht dieser im klassischen Hubraumformat von 6,75 Litern hoch. Diese Kennzahl sowie die mit niedrigen Drehzahlen besonders gut harmonierende Zweiventiltechnik sind aber auch so ziemlich das einzige, was das neue Triebwerk mit dem Vorgänger gemein hat. „Wir haben keinen Stein auf dem anderen gelassen, erklärt dazu Dr. Ulrich Eichhorn. Und wahrhaftig: Leichtfüßig und mühelos spurtet der bi-turbobeatmete Mulsanne davon, begleitet von anschwellendem, aber kultiviertem Wummern aus den Tiefen seines leistungsschwangeren Maschinenraumes. Mühelos durcheilt die Nadel bei durchgetretenem Gaspedal die Einteilungen des Tachos und stoppt erst - einen beherzten Gasfuß, etwas Mut und eine adäquate Strecke vorausgesetzt – bei sehr respektablen 296 km/h.

Stets souverän: der Bentley Mulsanne in der Stadt...
Bentley Mulsanne
...oder beim flotten Sprint auf der Landstraße.
Bentley Mulsanne

Man kann die Sache jedoch auch ruhiger angehen. Dann spurtet der 2.6 Tonner nicht binnen 5,3 Sekunden auf Hundert, sondern säuselt kaum hörbar durch Raum und Zeit – wohl behütet von dienstbaren Sicherheitsgeistern wie einer optionalen Geschwindigkeitsregelanlage, welche die Geschwindigkeit und den Abstand von vorausfahrenden Fahrzeugen überwacht und den Mulsanne entsprechend abbremst – wenn es sein muss bis zum Stillstand. Verbrauchsreduzierend wirkt sich beim Cruisen die teilweise Zylinderabschaltung aus. Sie zündet bei geringer Leistungsabforderung nur die Hälfte der Zylinder, lässt aber die restlichen mitlaufen, um die Laufruhe zu erhalten. Unterstützt werden die Bemühungen von Bentley, Kraftstoff zu sparen, von einem neuen 8-Stufen-Automaten von ZF, der dem automobilen Edelmann bei sanfter Fahrweise zu einem stets niedrigeren Drehzahlniveau verhilft. Auf einer Landstraßenfahrt erreichten wir auch dank des Einsatzes der am Lenkrad montierten Schaltpaddel mit sanfter Fahrweise einen Durchschnittsverbrauch von schlanken 14,4 Litern auf 100 Kilometern. Dies allerdings nur, weil wir Bentleys Flaggschiff auf der Referenzstrecke allenfalls kleine Schlucke aus dem kraftvollen Drehzahlkeller genehmigten. Bei ungezügeltem Fahrstiel ändern sich die Trinkgewohnheiten hingegen: Bei forcierter Gangart verbrennt das Kraftpaket im Durchschnitt 21 Liter, wilde Gaspedalorgien werden mit einem Verbrauch von bis zu 30 Litern abgestraft, ein breites Grinsen beim Fahrer inkludiert.

Um die Ecke

Der Mulsanne besitzt ein komplett neu für ihn entwickeltes Fahrwerk.
Bentley Mulsanne

Die grandiose Leistung und das enorme Drehmoment werden durch ein komplett neues Fahrwerk unterstützt, das exklusiv für den neuen Mulsanne entwickelt wurde. Es ist straffer abgestimmt und verbessert sowohl die Laufkultur als auch das Handling spürbar. Wieselflink eilt das Dickschiff auch dank einer ebenfalls neuen, adaptiven Fahrwerksregelung um Kurven. Sie wird über einen Drehschalter bedient, der sich gut erreichbar neben dem Schalthebel befindet, Er ermöglicht die Anwahl verschiedener Standardprogramme, die die Aufhängung und das Lenksystem justieren. Dazu addiert sich eine neue Luftfederung mit kontinuierlicher Dämpferregelung, die den Mulsanne bei hohen Geschwindigkeiten zusätzlich stabilisiert und absenkt. Serienmäßige 20 Zoll Leichtmetallräder und Reifen der Dimension 265/45 ZR 20 gewährleisten ein dynamisches Handling und werden bei Bedarf eindrücklich verzögert. Wem das nicht reicht, dem offeriert Crewe alternativ auch 21 Zöller.

Verwöhnaroma

Für die Ohren das Stereosystem von Naim,...
Bentley Mulsanne
...für den Rücken Massagesitze - ...
Bentley Mulsanne
...da möchte man gar nicht mehr selberfahren! (Foto: Bentley Motors)
Bentley Mulsanne

Sich Gutes tun und dabei unterwegs sein? Kein Problem mit dem neuen Mulsanne. Für Genießer hält Crewe beispielsweise das Stereosystem von Naim bereit. So happig der Preis , so brillant erweist sich der Klang der 2.200 Watt starken Jukebox. Damit nicht genug hat Bentley für ganz faule Genießer vorsorglich eine 60-GB-Festplatte nebst voreingespeicherter Hits aller Epochen und Stilrichtungen verbaut. Einfach anklicken - das Gänsehaut-Feeling kommt von allein. Steigerung gewünscht? Dann nehmen Sie hinten Platz: Hier herrschen fürstliche Platzverhältnisse, die auf Wunsch gar königliche Ausmaße annehmen. Nämlich dann, wenn der vordere Beifahrersitz vom Fond aus nach vorn beordert wurde. Nun nur noch den ebenfalls elektrisch betätigten Einzelsitz in eine liegenähnliche Position gebracht, die Massagefunktion in Gang gesetzt, und schon fühlt man sich wie in Abrahams Schoß: Wohlig weich auf Leder gebettet und von der Welt abgeschieden. Dafür sorgen nicht nur die schützende C-Säule, sondern auf Knopfdruck auch elektrische Sonnenrollos, die die Heck- und Seitenscheiben elegant und passgenau verdunkeln. Der Mulsanne - ein Auto für den selbstfahrenden Gentleman? Aber nicht in diesen Momenten des allerhöchsten Genusses!

Conclusio

Ein neuer Bentley ist immer eine kleine Sensation. Der Mulsanne ist darüber hinaus eine große Überraschung. Und zwar eine erfreulich positive. Es gibt nichts zu meckern, nichts zu beklagen, nichts auszusetzen an Bentleys neuester Schöpfung. Im Gegenteil: Respekt verdient vor allem das Designteam, welchem die Meisterleistung gelang, einen authentischen Bentley für Gegenwart und Zukunft zu kreieren, der seine Betrachter nicht abweist, sondern für sich einnimmt. Und das unabhängig davon, ob sich diese den Mulsanne leisten können, oder nicht. Anders als ein Rolls-Royce Phantom wirkt Bentleys neuer Strahlemann gefälliger und vielleicht sogar eine Spur verbindlicher. Eine freundliche Milde umgibt den edlen Athleten, wie man sie derzeit bei keinem zweiten Superluxus-Sedan finden kann. Quasi ein Bentley mit Sozialkompetenz. Wer hätte das gedacht?

 

Text:  Ulrich J. Lehmann

Bilder:  Agentur Pressman, Bentley Motors, Michael Ehrhardt


Dieser Beitrag erschien erstmalig im Alpine Eagle, dem Clubmagazin des Rolls-Royce Enthusiasts’ Club Swiss Section.

 

 

Aktuelles

Updates

16.05.2017: 

neueste Updates

 

Zum Mitgliederbereich:

Suchen auf rrec.de


Nach oben