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Expansionspläne bei Rolls-Royce, traumhafte Verkaufszahlen bei Bentley

Rolls-Royce:

Im laufenden Geschäftsjahr hat Rolls-Royce Motor Cars bis zum September 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 22 Prozent mehr Fahrzeuge verkaufen können. Angeschoben wurden die  Verkaufszahlen durch das neue Drophead Coupé, dessen erste Exemplare im Juli ausgeliefert werden konnten. Auch der Phantom Extended Wheelbase erfreut sich wachsender Beliebtheit, und so besitzen ein Viertel aller Phantom Limousinen einen verlängerten Radstand.

Durch diesen außerordentlichen Erfolg der Phantom-Modellreihe und den Ausblick auf das Jahr 2009, in dem der kleinere Bruder des Phantom vorgestellt werden wird, sieht sich Rolls-Royce Motor Cars gezwungen, Kapazitäten zu erhöhen und eine zweite Fertigungsstrasse für die künftige kleine Modellreihe zu errichten. Das hat allerdings den Umzug einiger Abteilungen, u.A. der Lederabteilung, in teilweise neuen Gebäudeanbauten zur Folge.
Die Leder- und Holzverarbeitung wird stark erweitert und modernisiert, z.B. durch eine automatische Holzlackierung. Ebenso wird die Lackierungsabteilung erweitert, und in einigen speziellen Bereichen, wird künftig rund um die Uhr gearbeitet.

Auch die Zahl der Mitarbeiter wird in der Produktion um mehrere Hundert erhöht. Ebenso wird auf intensives Training und gute Weiterbildung der bestehenden Belegschaft großen Wert gelegt, aber auch auf die eigene Ausbildung junger Talente und Auszubildender. Zusätzlich gibt es ein spezielles Ausbildungsprogramm für Studenten, zu dem sich Kandidaten aus der ganzen Welt beworben haben. 40 von ihnen dürfen diese außergewöhnliche Einrichtung nutzen.

 

Bentley:

Zum Ende des dritten Quartals hat Bentley Motors einen Umsatz von über 1 Billion  Euro erreicht. Das bedeutet, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Umsatzsteigerung von 19,3 Prozent. In verkauften Autos ausgedrückt, sind das über 7.800 verkaufte Bentleys.

Die größte Steigerung an Verkäufen erlebten neue aufstrebende Märkte wie China (ca. 72%). Aber auch Großbritannien und Kontinentaleuropa (plus 30%) und die USA (plus ca. 10%) waren sehr erfolgreich.

Die starke Bentley-Nachfrage zieht sich durch alle Modellreihen, wobei der Continental GTC das besondere Highlight darstellt. Der Erfolg des neuen Azure Cabrios verhalf den großen Bentleys (Arnage/Azure) zu einer Steigerung von 75 Prozent.

Insgesamt ist somit das Jahr 2007 das vierte Jahr in Folge, in dem Bentley Motors signifikante Verkaufs- und Umsatzsteigerungen zu verzeichnen hat. 

 

Text & Fotos:  Michael Ehrhardt 

 

Rolls-Royce Phantom Coupé geht in Serie

Rolls-Royce 101EX

Was alle schon ahnten, wird ab 2008 Realität: Rolls-Royce wird das als 101EX vorgestellte Coupé in Serie produzieren.

Preislich wird der neue Wagen zwischen der Phantom Limousine und dem Drophead Coupé angesiedelt. Die Technik greift auf Bewährtes zurück. Die Fahrwerksabstimmung soll, wie schon beim Cabrio, auf den komfortorientierten Selbstfahrer ausgelegt sein.

Angesichts des großen Zuspruchs und der Nachfrage nach einer Serienausführung des Experimentalfahrzeugs 101EX gibt sich Rolls-Royce sehr optimistisch, die Modellpalette erfolgreich zu erweitern.

 

Text:  Michael Ehrhardt

Foto: Rolls-Royce

 

Stärkster Bentley aller Zeiten - Bentley Continental GT Speed

Auf Basis des Bentley Continental GT stellte Bentley zum 1. August 2007 das Modell "Speed" vor.

Dies ist der bislang stärkste Bentley aller Zeiten und der erste Bentley, der die Marke von 200 mph sprengt.

Ein ausführliches Porträt dieses Powerpakets gibt es hier zu lesen. 

 

Fotos:  Bentley

 

Eröffnung der Showrooms in Dresden und Beijing / Deutschlandpremiere Phantom Drophead

Am 20. Juli 2007 wurden gleich zwei neue Firmenvertretungen eröffnet. Die fünfte chinesische Vertretung feierte ihre Eröffnung beim Regent Hotel in Beijing. Weitere Vertretungen in China, dem für Rolls-Royce nach Großbritannien und den USA drittgrößten Markt, befinden sich in Chengdu, Guangzhou, Shanghai und Hong Kong.

Am gleichen Tag wurde die Firma Thomas Exclusive Cars GmbH in Radebeul bei Dresden offiziell zur 19. Kontinentalvertretung für Rolls-Royce Motor Cars.  Dazu gab es ein besonderes Highlight, nämlich die offizielle Deutschlandpremiere des neuen Phantom Drophead Coupés. Die ersten Exemplare für deutsche Kunden werden im August ausgeliefert.

 

Text:  Michael Ehrhardt

Fotos:  Rolls-Royce 

 

Erste Phantom Dropheads ihn Goodwood ausgeliefert

Der 20. Juli 2007 war auch sonst für Rolls-Royce Motor Cars ein herausragender Tag. Die ersten fünf Phantom Cabrios wurden an diesem Tag in Goodwood ihren neuen Besitzern, die aus der ganzen Welt stammen, feierlich übergeben. Abgesehen von der Tatsache, dass jedes Cabrio individuell nach Kundenwunsch gefertigt wird, besaßen diese fünf Wagen die optional erhältliche polierte Stahlmotorhaube und die hintere Teakholzabdeckung.

 

Text:  Michael Ehrhardt

Foto:  Rolls-Royce

 

Gebrauchte Rolls-Royce Phantom mit Gütesiegel

Zum Schutz der Investition in einen gebrauchten Rolls-Royce, so der Hersteller, gibt es ab sofort das sogenannte Provenance Programm. Dabei soll dem Käufer eines durch einen der offiziellen Rolls-Royce-Vertreter erworbenen Gebrauchtfahrzeugs die Garantie für einen Wagen gegeben werden, der nur allerhöchsten, vom Hersteller vorgegebenen Ansprüchen genügt.

Derartige Wagen mit Prüfsiegel werden ausschließlich von werksgeschultem Personal tiefgreifenden Tests und Inspektionen unterzogen und müssen über eine lückenlose Servicegeschichte offizieller Werkstätten verfügen. Die Garantie, ist beschränkt auf bis zu sechs Jahre alte Wagen und umfasst neben herkömmlichem Service und Mobilitätsgarantie auch eine 24-Stunden Assistenz, sollten unterwegs Ratschläge benötigt werden.

 

Text:  Michael Ehrhardt

Foto:  Rolls-Royce

 

Rolls-Royce feiert 100 Jahre Silver Ghost

Es war im November 1906, als das Modell 40/50 hp von Rolls-Royce auf der Olympia Motor Show in London vorgestellt wurde. Es war ein sehr erfolgreiches Automobil, denn zwischen 1907 und 1925 wurden davon über 6.000 Exemplare produziert. Richtige Berühmtheit erlangte das Modell durch das Fahrzeug mit der Fahrgestellnummer 60551, besser bekannt unter seiner Zulassungsnummer, AX201. Jener Wagen trug, entsprechend seiner Farbgebung, den Namen "Silver Ghost", lesbar auf einem Schild vorne, unterhalb Windschutzscheibe und fuhr im Jahr 1907 die Strecke von 20.000 km non-stop, ohne eine einzige Panne. Fortan waren Automobile der Marke Rolls-Royce als die besten Autos der Welt anerkannt und der Name "Silver Ghost" setzte sich als offizielle Modellbezeichnung fort.

Das Jahr 2007 stellt also für Rolls-Royce ein besonderes Jahr dar, nämlich den 100. Geburtstag des Rolls-Royce Silver Ghost. Zu diesem Anlass veranstaltete der 20-Ghost Club - dieser befasst sich mit dem Erhalt aller Rolls-Royce bis Baujahr 1945 - in England eine 17-tägige Rundfahrt über 2.000 Meilen, ausschließlich für Rolls-Royce Silver Ghost. Bevor es auf große Fahrt bis nach Schottland ging, versammelten sich die über 60 teilnehmenden Silver Ghosts auf dem Firmengelände von Rolls-Royce Motor Cars in Goodwood. Das war die bis dahin größte Ansammlung von Silver Ghosts überhaupt, mit Fahrzeugen auch aus Australien, Neuseeland, Südafrika und den USA. Mit dabei war ebenfalls der nun dem VW-Konzern gehörende original ?Silver Ghost?, AX201.

Rolls-Royce Phantom Silver
Phantom Silver: Furnier in Palisander

Um den gegebenen Anlass auch selbst gebührend zu würdigen, legte Rolls-Royce eine auf 25 Stück limitierte Sonderserie des Phantom, den Rolls-Royce Phantom Silver auf, der ebenfalls, wie das neue Phantom Cabrio, beim großen Silver Ghost Treffen auf dem Firmengelände präsentiert wurde.
Der Phantom Silver ist, wie schon die Bezeichnung vermuten lässt, in Anlehnung an AX201, in der Sonderfarbe Metallic Ghost Silver lackiert. Auf dem Kühlergrill thront eine Spirit of Ecstasy aus massivem Silber. Die Sitze sind mit Leder in "Rose Leaf" oder "Crème Light" überzogen, wunderbar kombiniert mit Palisander-Holz, dessen ganze Pracht besonders am Armaturenbrett zur Geltung kommt. Besonderheit des Instrumententrägers sind weiße Ziffernblätter.

Zur weiteren Sonderausstattung des Phantom Silver gehören ferner eine Kühlbox, maßgefertigte Getränkehalter, dazu Champagnerflöten und Kelche sowie eine Präsentationsschatulle aus Palisander für die massiv silbernen Fahrzeugschlüssel und einen Füllfederhalter, der neben Emaille-Applikationen auch eine Sonderprägung besitzt, die an Claude Johnson erinnert, den Mann, welcher der Marke Rolls-Royce durch geschickte Vermarktung mit entscheidend zu Weltruhm verhalf. 

 

Text: Michael Ehrhardt
Fotos: Rolls-Royce

 

Rolls-Royce Phantom Armoured - der Phantom als Panzerwagen

Ab sofort kann der Rolls-Royce Phantom bei jeder offiziellen Rolls-Royce Vertretung in gepanzerter Ausführung geordert werden.

Dass diese Variante der höchsten internationalen Widerstandsklasse VR7 entspricht, ist ihr von außen nicht anzusehen. Tatsächlich aber ist der Wagen mit zusätzlichem Stahl verstärkt und besitzt rundum dickeres Panzerglas mit einer zusätzlichen Polycarbonatschicht. Das Aluminium Space Frame Chassis und das Fahrwek wurden dem Mehrgewicht entsprechend angepasst.

Nur beim Antrieb blieb alles beim Alten.

 

Text: Michael Ehrhardt

Foto: Rolls-Royce

  

Bentley Brooklands ? das derzeit exklusivste Coupé der Welt

Auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon überrascht Bentley mit einer attraktiven Coupévariante des Azure. Der Name: Bentley Brooklands. Damit soll er an die einst ruhmreichen Erfolge der Bentley Boys auf der berühmten Brooklands Rennstrecke erinnern.

Der Brooklands wird vom Hersteller als das exklusivste Coupé der Welt angepriesen, handelt es sich doch dabei um ein streng auf 550 Exemplare limitiertes, ganz in alter Tradition handgefertigtes Fahrzeug. Angetrieben wird der Brooklands vom stärksten V8 Motor, der je von Bentley produziert worden ist. Mit zwei Turboladern versehen, leistet er 530 PS und entwickelt das unglaubliche Drehmoment von 1050 Nm. Nicht ohne Stolz weist Bentley auf die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses ursprünglich aus dem Bentley S2 von 1959 stammenden V8 Motors hin.

Das Design zeigt eindeutig britische Handschrift und erinnert mit seinem Hüftschwung an den Rolls-Royce/Bentley Corniche der ersten Generation, hat aber einen gänzlich anderen Charakter. Der Brooklands wirkt kraftvoll, muskulös und sehr dynamisch. Das handgefertigte Interieur bietet eine Mischung aus Eleganz und Sportlichkeit und, für ein Coupé, auch hinten reichlich Platz.

Bentley hat mit dem neuen Brooklands ein Automobil geschaffen, das wegen seiner Qualitäten und seines Charakters als wahrer Nachfolger der klassischen Bentley Continental Coupés der 50er und 60er Jahre angesehen werden kann.

 

Text:  Michael Ehrhardt

Fotos: Bentley

 

Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé - Vorstellung in Detroit

Im Jahr 2004 stellte Rolls-Royce zum 100. Geburtstag der wohl berühmtesten Automobilmarke der Welt das Experimental Car 100EX als Idee eines Drophead Coupés vor. 100EX vereinte ein Jahrhundert Anspruch an höchste Perfektion und Eleganz, gleichzeitig wurde eine Möglichkeit zur Erweiterung der Phantom Familie aufgezeigt.

Auf seinen beiden Welttourneen weckte der 100EX Begeisterung bei Kunden und Medien gleichermaßen. Die Begeisterung war so groß, dass Rolls-Royce im Herbst 2005 entschied, im Jahr 2007 ein Serienfahrzeug auf dieser Basis zu launchen. Seitdem haben die Design- und Entwicklungsteams an der Übersetzung vom Experimental Car in ein Serienfahrzeug gearbeitet.  

Das Phantom Drophead Coupé, auf der Detroit Motor Show 2007 vorgestellt, ist das zweite neue Modell von Rolls-Royce, nachdem die BMW Group die Marke im Jahr 1998 übernommen hat. Das zweitürige, viersitzige Cabriolet ist eine weniger formale Umsetzung des klassischen Rolls-Royce Designs. Es ist, technisch gesehen, die Verbindung eines leichten, gleichzeitig enorm steifen Aluminium-Spaceframe mit der schlanken und eleganten Karosserie eines Cabriolets.

Seine Linien spiegeln die Quintessenz und zeitlose Eleganz berühmter Rolls-Royce Automobile wider: lange Motorhaube, große Räder, kurzer Überhang vorn, langer Überhang hinten und eine nach hinten abfallende Seitenlinie. Innen betont das Design die Leichtigkeit des offenen Fahrens, den Genuss mit allen Sinnen in einer adäquaten Umgebung.

Das Phantom Drophead Coupé wurde sowohl auf Ästhetik als auch auf Praktikabilität ausgerichtet. Überall dort, wo es angemessen ist, werden die Materialien Holz, Leder, Chrom oder gebürsteter Edelstahl eingesetzt. Form und Funktion spielen hier eine gleichgewichtige Rolle. Das zurückhaltende Design passt perfekt zu einem Fahrzeug, das einen besonderen Genuss über viele Jahre verspricht. 

Das Phantom Drophead Coupé bietet ein unvergleichliches Cabriolet-Erlebnis. Dafür sorgt auch das einfache Handling, zusammen mit einer einzigartigen Kombination aus ingenieurem Anspruch, modernsten Technologien und zeitlosem Design - hergestellt in Handarbeit aus den erlesensten Materialien.

Design:

Von Anfang an stand für das Design-Team in Goodwood fest, dass das Phantom Drophead Coupé mehr sein sollte als einfach nur eine offene Version des Phantom. "Kompromissloses Design bedeutet auch, dass wir für dieses Automobil ganz von vorn beginnen mussten," erläutert Rolls-Royce Chef-Designer Ian Cameron. "Einfach nur das Dach des Phantom abzunehmen, hätte ein schönes Cabriolet ergeben, aber eben kein perfektes. Beim Phantom Drophead Coupé konnten wir darüber nachdenken, was Offenfahren prinzipiell bedeutet - und was es spezifisch für Rolls-Royce bedeutet."

Jedes einzelne Exterieur-Bauteil des Phantom Drophead Coupé ist eine Neuentwicklung, die zwar den grundsätzlichen Stil des Phantom beibehält, sich aber harmonisch den Proportionen der kürzeren Karosserie anpasst. Von der prägnanten Front bis zum fließenden Heck wurde jede Perspektive neu überdacht, damit das Cabriolet sowohl offen als auch geschlossen kraftvoll und elegant aussieht. Das Konzept für den Innenraum war einfach: Das Exterieur-Design wurde  auf das Interieur übertragen, Ergebnis ist ein komfortables Interieur mit luxuriösen Materialien, damit die Fahrgäste das offene Fahren genießen können. 

Neben der sehr anspruchsvollen Ausgestaltung der Details - zum Beispiel der Sitze oder der  Instrumententafel - entwickelten die Designer eine ganz spezifische Vorstellung davon, welche Eigenschaften die verwendeten Materialien haben sollten. Wichtig war dem Team vor allem der Aspekt der Natürlichkeit, und in der Tat strahlt das Phantom Drophead Coupé einen ursprünglichen Charme aus, die Dominanz von gebürstetem Edelstahl und Teakholz fällt sofort ins Auge. Zur Erhaltung des ursprünglichen Zustandes des Holzes wurde Bleichen, Beizen und Lackieren auf ein Minimum beschränkt. Die Hände berühren ausschließlich Chrom, Leder oder Holz. Weitere Materialien wie gebürsteter Edelstahl verfeinern Details und vermitteln einen fast schon haptisch zu nennenden Eindruck. 

"Das Phantom Drophead Coupé ist ein Sinnbild für puren und reinen Genuss," erklärt Cameron. "Dieses Fahrzeug soll seinem Besitzer vor allem Freude und Spaß bereiten. Rolls-Royce ist das Gegenteil formaler Steifheit. Warum sollte man ein solches Fahrzeug bauen, wenn es keinen Spaß macht, damit zu fahren?"

Karosserie:

Das Profil des Phantom Drophead Coupé wurde fundamental gegenüber einem konventionellen viersitzigen Cabriolet durch die hinten angeschlagenen Coach-Doors verändert. Von früheren Sportwagen inspiriert erleichtern sie den Ein- und Ausstieg der Fahrgäste zum Rücksitz erheblich. Mindestens ebenso wichtig ist die Tatsache, dass sie zu einer steiferen Karosserie beitragen, da sie eine durchgehende Konstruktion der A-Säule erlauben. Für das Phantom Drophead Coupé neu zugelassen, sind diese eleganten, hinten angeschlagenen Türen einzigartig für Rolls-Royce.

Die Front ist geprägt durch einen neuen Radiator-Kühlergrill, der den Motor mit mehr Frischluft versorgt, ohne das klassische Profil zu verwässern. Die Mittelstreben des Edelstahlgrills sind poliert, während das gebürstete Gitter das Design der optional gebürsteten Motorhaube und A-Säule wieder aufnimmt. Der Grill ist oben aufgehängt, damit er bei einem Aufprall mit niedriger Geschwindigkeit nachgeben kann. Auf dem Grill thront stolz die Spirit of Ecstasy, die mit Hilfe von moderner Computersoftware neu gestaltet wurde. Im aktuellen Design wirkt sie lebensechter mit exakt herausgearbeiteten Details. Die Spirit of Ecstasy besteht aus Edelstahl und ist über das Bespoke Programm auch in Silber oder vergoldet bestellbar.

Die Front des Phantom Drophead Coupé ist aerodynamischer als bei früheren Rolls-Royce Fahrzeugen. Schlanke LED-Zusatzleuchten sitzen oberhalb der runden Hauptscheinwerfer. Der vordere Stoßfänger ist in das Design voll integriert und trägt zum harmonischen Gesamtbild bei. Unter dem Nummernschild versteckt sich eine Kamera, die den Bereich vor dem Fahrzeug auf einem Bildschirm darstellt; das dient dem Einparken und Herausfahren aus einer Einfahrt.

Mit der Beste visuelle Zugang zum Phantom Drophead Coupé ist das Heck. Besser als mit dem Picknick-Kofferraum kann man automobile Offenheit nicht ausdrücken. Absolut einmalig unter den Cabriolets erleichtert er nicht nur das Beladen des Kofferraums, sondern dient gegebenenfalls als Sitzplatz für zwei Personen. Die massiven Scharniere tragen ein Gewicht von bis zu 150 kg. Auf diese Weise kann der Kofferraumdeckel sogar als komfortable Aussichtsplattform bei Events aller Art genutzt werden. Der Kofferraum selbst bietet mit 315 Litern ausreichend Platz für drei Golfsets. Wichtig ist, dass das gesamte Kofferraumvolumen auch bei offenem Verdeck erhalten bleibt.

Für das Phantom Drophead Coupé wurde eine neue Palette von neun Karosseriefarben entworfen: Metropolitan Blue, Admiral Blue, Jubilee Silver, Diamond Black, Duck Egg Blue, Semaphore Yellow, English White, Woodland Green und Ensign Red. Sie werden durch die Verdeckfarben Silver, Black, Beige, Navy Blue, Deep Red und Deep Green ergänzt.

Zwei der optisch auffälligsten Designelemente sind die Teakholz-Abdeckung für den Verdeckkasten sowie der gebürstete Edelstahl für die Motorhaube und die A-Säule. Die zunächst beim Experimental Car 100EX im Jahr 2004 vorgestellten edlen Materialien wurden als Identifikationsmerkmale für das Phantom Drophead Coupé übernommen. Die gebürstete Haube und die A-Säule aus Edelstahl erinnern dabei an die klassischen Phantoms der 20er und 30er Jahre, weisen dabei aber eindeutig ins 21. Jahrhundert. 

Die Abdeckung aus Teakholz ist ein hervorragendes Beispiel für das detailorientierte Design des Phantom Drophead Coupé. Sie ist ebenso edel wie funktional. Teakholz war die erste Wahl aufgrund seiner Wetterbeständigkeit, zum Beispiel gegen Feuchtigkeit. Mit einer bei Rolls-Royce entwickelten, sehr sensiblen Bearbeitungstechnik bleibt der Eindruck von Natürlichkeit erhalten. Schließlich sollte das Holz so unbehandelt wie möglich bleiben. "Wir wollten, dass es so ist, als wäre das Holz erst vor 10 Minuten geschlagen und verarbeitet worden," erklärt Alan Sheppard, Chef-Designer für den Innenraum. Jede Verdeck-Abdeckung besteht aus mehr als 30 einzelnen Holzteilen, die durch ein spezielles Öl geschützt sind. Wie alle bei Rolls-Royce verwendeten Hölzer und Furniere stammt das Holz aus nachhaltiger Forstbewirtschaftung. 

Das Verdeck ist das größte unter allen aktuellen Cabriolets. Die Geräuschisolierung zwischen den Fahrgästen und der Außenwelt besteht aus fünf Lagen. Der Dachhimmel aus einer Cashmeremischung ähnelt eher einem Maßanzug als einem Stoffdach. Rolls-Royce hat sich aus zahlreichen Gründen für Stoff und gegen ein klappbares Hardtop entschieden, nicht zuletzt aus ästhetischen Gründen. Dazu Ian Cameron: "Es gibt nichts romantischeres, als bei Nacht in einem geschlossenen Cabriolet durch den Regen zu fahren und die Regentropfen auf dem Stoffdach zu hören. Im Gespräch mit unseren Kunden fanden wir heraus, dass diese das genauso empfinden." Ein weiterer Vorteil des maßgeschneiderten Stoffdaches ist der geringere Stauraum, den es benötigt.

Interieur:

Das Innenraumkonzept folgt der Idee, ein Bereich für Innen und Außen gleichzeitig zu sein: ein Fahrgastraum für jedes Wetter, der die Praxistauglichkeit eines Cabriolets beweist, ohne die Ästhetik zu vernachlässigen. Zu Recht wird von einem Rolls-Royce zeitlose Eleganz erwartet. Statt sich nur in der Automobilbranche umzusehen, ließ sich Chef-Interieurdesigner Alan Shepherd auch von anderen Dingen inspirieren. "Als wir 2004 den 100EX entwickelten, haben wir eine Werft in Southampton besucht, wo gerade eine der berühmten Yachten der J-Klasse für den 1930er America's Cup restauriert wurde. Der Einsatz verschiedenster Materialien für unterschiedlichste Zwecke hat uns besonders beeindruckt. Alle Yachten der J-Klasse zeigen einen unglaublichen Sinn für zweckorientierte Eleganz; diese Eleganz wollten wir gerne wiedererwecken und interpretieren."

Das Phantom Drophead Coupé ist ein Fahrzeug, mit dem man sich bewusst mit den Elementen auseinandersetzt. Die Oberflächen des Interieurs sollen dabei allen natürlichen Einflüssen standhalten. "Wir wollten den Besitzer nicht zwingen, bei den ersten Tropfen sofort das Verdeck schließen zu müssen," erklärt Cameron. In diesem Zusammenhang sind einige Innenraumdetails bemerkenswert. Die Sitze haben keine Grate, sondern formen eine glatte Oberfläche, von der Tropfen leicht entfernt werden können. Anstelle der üblichen Teppicheinsätze kommen robustere Sisalmatten zum Einsatz. Selbst der Teppichboden besteht aus modernsten Materialien und ist beständig gegen Feuchtigkeit. 

Die Vordersitze sind schlanker als im Phantom, bieten aber denselben hohen Komfort. Die Gurte sind direkt am Sitz befestigt, aktive Kopfstützen und Airbags in den Lehnen schützen Kopf und Körper der Insassen perfekt. Die relativ hohe Sitzposition ermöglicht einen hervorragenden Blick über die lange Motorhaube auf die Straße, und auf den ausgeformten Lounge-Rücksitzen sind die Fahrgäste höchst komfortabel untergebracht. Der hintere Fußraum ist ausgesprochen großzügig und weist das Fahrzeug als echten Viersitzer aus.

Für das Phantom Drophead Coupé wurde eigens ein Soundsystem entwickelt, das die besonderen akustischen Eigenschaften dieses Cabriolets berücksichtigt. Neun Kanäle und 15 Lautsprecher erzeugen ein Sounderlebnis, das auch den verwöhntesten Ohren gerecht wird.

Konstruktion:

Die Herausforderung bei der Entwicklung eines Cabriolets ist das Erreichen einer möglichst steifen Karosserie, ohne dabei ein zu hohes Gewicht in Kauf nehmen zu müssen. Die Verwindungssteifigkeit ist entscheidend zur Minimierung der typischen Karosseriegeräusche bei Cabriolets sowie für eine hohe Fahrdynamik.

Erst nach umfangreichen Entwicklungsarbeiten und zahlreichen Tests war das Ingenieursteam zufrieden. Zehntausende von Testkilometern auf schlechten Straßen halfen dabei, potentielle Probleme zu erkennen und zu vermeiden. Das Ergebnis ist ein Spaceframe-Chassis, das aus dem Phantom Drophead Coupé das zur Zeit wohl stabilste Cabriolet macht. Eines der besten Indizien für die unglaubliche Steifigkeit und Robustheit der Karosserie ist der Rückspiegel, dem auch bei Höchstgeschwindigkeit Vibrationen völlig fremd sind.

Ohne festes Dach sitzt beim Phantom Drophead Coupé der Schwerpunkt naturgemäß weiter unten und vor allem aufgrund des in die A-Säule integrierten Überrollschutzsystems weiter vorn als im Phantom. Dennoch konnte eine Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse von 50:50 beibehalten werden.

Andere schwere Komponenten wie Motor, Getriebe und Kardanwelle sitzen so tief wie möglich und tragen zusätzlich zum niedrigen Schwerpunkt bei.

Für gute Traktion sorgen die serienmäßigen Michelin PAX-Reifen mit Notlaufeigenschaften in der metrischen Größe 540 mm (entsprechend etwa 20 Zoll). Damit kann das Phantom Drophead Coupé noch etwa 160 km mit einem Tempo von bis zu 80 km/h weiterfahren, bevor ein defekter Reifen gewechselt werden muss. Selbst bei einem völlig luftleerem Reifen bleibt ein Großteil der Fahreigenschaften erhalten. Auf Wunsch sind 21 Zoll Räder mit Goodyear Run-?at EMT Reifen auf 9-Speichen-Rädern erhältlich. Durch die Verwendung von Reifen mit Notlaufeigenschaften werden Reserverad und Wagenheber überflüssig, was mehr Platz im Kofferraum ermöglicht.

Da sich das Radgewicht direkt auf Komfort und Fahrdynamik auswirkt, hat Rolls-Royce zur Reduzierung der ungefederten Massen Felgen mit leichtem Keramikkern entwickelt.

Erst nach umfangreichen Entwicklungsarbeiten und zahlreichen Tests war das Ingenieursteam zufrieden. Zehntausende von Testkilometern auf schlechten Straßen halfen dabei, potentielle Probleme zu erkennen und zu vermeiden. Das Ergebnis ist ein Spaceframe-Chassis, das aus dem Phantom Drophead Coupé das zur Zeit wohl stabilste Cabriolet macht. Eines der besten Indizien für die unglaubliche Steifigkeit und Robustheit der Karosserie ist der Rückspiegel, dem auch bei Höchstgeschwindigkeit Vibrationen völlig fremd sind.

Ein Großteil ist dabei der im Vergleich zum Spaceframe des Phantom geänderten, dreieckförmigen A-Säule zu verdanken. Der gesamte Frontscheibenrahmen ist Teil des integrierten Überrollschutzes. Aus diesem Grund ist die A-Säule fest mit dem Unterboden verbunden. Dazu kommen zusätzliche Aluminiumstreben und breitere Schweller. Im hinteren Fahrzeugbereich verlaufen auf beiden Seiten extrudierte Rohre in Höhe der Gürtellinie. Insgesamt erreichen die Schweißnähte des Phantom Drophead Coupé eine Länge von 140 Metern - 20 Meter mehr als beim Phantom. Im hinteren Teil der Spaceframe-Struktur ist das Überrollschutzsystem integriert, das sich bei einem Unfall im Bruchteil einer Sekunde in den hinteren Kopfstützen aufbaut. Das System wird mit einer Sperrklinke arretiert.

Zum weiteren Schutz der Insassen leiten vordere Knautschzonen die Aufprallenergie über Y-förmige Chassis-Komponenten in den Unterboden ab - den stabilsten Teil des Chassis. Der Seitenaufprallschutz besteht aus doppelwandigen Türblättern, verstärkten Seitenschwellern und integrierten Rohren in beiden Türen. Zusätzliche, versteifende Klammern verstärken den Spaceframe unterhalb des Motorraums und unter der Hinterachse.

Zu den weiteren Sicherheitselementen gehören intelligente Brems- und Rückhaltesysteme, die mit den integrierten Sicherheitsgurten zusammenarbeiten. Im Ergebnis ist das Phantom Drophead Coupé das aktuell wohl sicherste Cabriolet auf dem Markt.

Das Spaceframe-Chassis wird im Aluminium-Kompetenzzentrum der BMW Group im deutschen Dingol?ng hergestellt. Bei einer Fertigungstoleranz von nur 0,1 mm wird jeder Spaceframe vollständig von Hand verschweißt. Anschließend wird die Passgenauigkeit computergesteuert vermessen.

Eine der interessantesten Aufgaben für das Ingenieurteam war die Integration der optionalen Motorhaube aus gebürstetem Edelstahl in die vorderen Kotflügel aus Aluminium. Diese beiden Materialien werden in der Regel nicht gemeinsam verarbeitet, da Aluminium auf Stahl korrosionsfördernd wirkt. Integraler Bestandteil der Tests war ein 20 Jahre alter DeLorean. Dessen Karosseriebleche bestanden aus Edelstahl und dienten als hervorragende Fallstudie für das Langzeitverhalten dieses Materials.

Alle Karosserieteile des Phantom Drophead Coupés wurden eigens für dieses Fahrzeug entwickelt und zählen zu den etwa 1300 vollständig neu entwickelten Komponenten. Anders als beim Phantom bestehen die vorderen Kotflügel aus Aluminium, das im 'Superform'-Verfahren hergestellt wird. Dabei wird das Aluminium bis zu seiner kritischen Temperatur erhitzt und anschließend durch eine Form in seine großflächigen, komplexen Konturen gezogen.

Fahreigenschaften:

Ausschlaggebend für die hervorragenden Fahreigenschaften des Phantom Drophead Coupé ist der moderne Aluminium Spaceframe. Durch sein geringes Gewicht und seine hohe Festigkeit wirkt er sich positiv auf Fahrdynamik, Komfort und Sicherheit aus. Seine hohe Steifigkeit verhindert wirksam Vibrationen und trägt zu dem sehr leisen Fahrgeräusch im Innenraum bei, für das die Marke Rolls-Royce schon immer stand. Das Cabriolet ist 250 mm kürzer als der Phantom und lenkt dadurch schneller ein, was zu der insgesamt höheren Agilität beiträgt.

Der niedrigere Schwerpunkt erzeugt zusammen mit dem kürzeren Radstand und der hochsteifen Karosserie ein komfortables, sportlich akzentuiertes Fahrverhalten. Die Rückmeldungen der Räder sind spürbar, aber nicht aufdringlich. Schlechte Straßenzustände werden ausgefiltert, das Feedback über das Lenkrad flößt Vertrauen ein. Eigens entwickelte Dämpfer und leichtere Querstabilisatoren sorgen für den gebotenen Komfort ohne Agilitätsverlust. Die Luftfederung mit Niveauregulierung sorgt für einen automatischen Ausgleich bei hoher Zuladung oder scharf gefahrenen Kurven und erlaubt dem Fahrer sehr präzise Fahrmanöver.

Die doppelten Querlenker an der Vorderachse sind hydraulisch gelagert, um keine Vibrationen auf das Lenkrad zu übertragen. Die Multilink-Hinterachse sorgt für hohen Fahrkomfort und verarbeitet Wankbewegungen exzellent.

Adäquate Fahrleistungen werden durch den 6,75-Liter V12-Saugmotor garantiert. Er entwickelt seine 338 kW (460 PS) und 720 Nm bei 3500 U/min extrem weich und ohne hörbare Anstrengung. Da 75% des Drehmoments bereits ab 1000 U/min zur Verfügung stehen, lässt sich das Fahrzeug mühelos anfahren und behält seine Leichtfüßigkeit bis in hohe Drehzahlen. Das hoch effiziente Triebwerk arbeitet mit Direkteinspritzung und variabler Ventilsteuerung. Es wird ergänzt durch ein Sechsgang-Automatikgetriebe von ZF mit Shift-by-Wire-Technologie.

Der kraftvolle V12 beschleunigt das Phantom Drophead Coupé in weniger als 6 Sekunden auf 100 km/h. Bei 240 km/h wird die Leistung elektronisch abgeregelt. Die Bremsen sind mit innenbelüfteten Scheiben vorn (374 mm) und hinten (370 mm) ebenso beeindruckend. Doppelkolben-Aluminiumzangen vorn und Einkolbenzangen hinten sorgen für den nötigen Bremsdruck. Zur Bremsanlage gehört außerdem ein ABS-System der neuesten Generation. Der Notfall-Bremsassistent greift in Notsituationen ein, um die maximale Bremswirkung zu erzielen. Zum Abstellen des Fahrzeugs wird über eine Taste am Armaturenbrett die elektromechanische Parkbremse aktiviert.

Zur weiteren Erhöhung der aktiven Sicherheit wird die Bremsanlage durch eine moderne Stabilitätskontrolle ergänzt, durch die der Fahrer auch in kritischen Situationen die Kontrolle über das Fahrzeug behält. 

Die abschließenden Fahrzeugtests wurden an Orten mit extremen Bedingungen durchgeführt. Das Verhalten in heißem Klima wurde in der flirrenden Hitze des US-amerikanischen Death Valley und der namibischen Wüste getestet, Kältetests fanden im harten skandinavischen Winter statt.

Handwerkskunst:

Handwerkskunst ist eine der tragenden Säulen der Marke Rolls-Royce. Von der traditionellen Handbearbeitung von Leder und Holz bis zu den komplexen Schweißverfahren für den Aluminium-Spaceframe: Jeder Rolls-Royce im 21. Jahrhundert ist eine beeindruckende Kombination aus meisterlicher Handarbeit, hochwertigen Materialien und absoluten HighTech-Technologien.

Mehr als 350 Arbeitsstunden fließen in jedes Fahrzeug-dabei ist die Arbeitszeit zur Herstellung des Motors noch gar nicht eingerechnet. Fast perfekt ist nicht gut genug. Die Maxime des Firmengründers Sir Henry Royce gilt in Goodwood auch heute unverändert: "Strebe in allem, was du tust, nach Perfektion." Von der Serienfertigung bis zur Verwirklichung sehr individueller  Wünsche im Bespoke Programm, Rolls-Royce besitzt ausgebildete Spezialisten, die in der Lage sind, auch für den anspruchsvollsten Kunden das adäquate Fahrzeug herzustellen.

So sind zum Beispiel einige für das Phantom Drophead Coupé benötigte Lederstücke größer als beim Phantom. Dadurch wird deren Auswahl und Verarbeitung komplizierter, da Leder stets natürliche Fehler und Abweichungen aufweist. Die Kunst besteht darin, jedes Lederstück entsprechend seinen natürlichen Fehlern so sinnvoll wie möglich und mit möglichst wenig Abfall zu wählen und zu verarbeiten, um eine perfekte Optik zu erreichen.

Andere, neue Materialien wie Teakholz oder gebürsteter Edelstahl bringen weitere Herausforderungen mit sich. Holz ist ein besonderes Designmerkmal des Phantom Drophead Coupé. Das Spezialisten-Team bringt oft einen Monat damit zu, die Komponenten für ein einziges Fahrzeug auszuwählen, aufeinander abzustimmen, zu bearbeiten und für den Einbau fertig zu stellen. Die Teakholz-Abdeckung wird mit einer speziellen Ölmischung endbehandelt, die ihr ein sattes und natürliches Aussehen und eine lange Lebensdauer verleiht. Eine Endbehandlung wie beim Phantom Drophead Coupé ist einmalig in der gesamten Automobilindustrie. Beim gebürsteten Edelstahl liegt die Herausforderung darin, bei allen zusammen gehörenden Komponenten exakt dieselbe Maserung zu erzeugen - Kühlergrill, Motorhaube und A-Säule. Nach umfangreichen Untersuchungen erwies sich eine maschinelle Vorbehandlung und manuelle Endbearbeitung als beste Lösung, um eine einheitliche Oberfläche zu erhalten.

Meisterliche Handwerksfertigkeiten finden sich überall im Phantom Drophead Coupé, von großen, sichtbaren Komponenten bis hin zu kleinen, verborgenden Fahrzeugdetails. Jedes einzelne Fahrzeug wird mit derselben Begeisterung gefertigt, mit der es entwickelt wurde. Damit stellt Rolls-Royce sicher, dass jedes Automobil sein Versprechen auf ein einzigartiges Fahrerlebnis einlöst- nicht nur sein Besitzer soll immer wieder auf das Angenehmste überrascht werden, sondern auch alle, die einmal Gelegenheit haben, darin zu reisen.

 

Text & Fotos: Rolls-Royce

 

 

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