Rolls-Royce Enthusiasts' Club German Section e.V. > Herstellernews > Newsarchiv 2004

Rolls-Royce Phantom Special

Speziell für das Gulf Cooperation Council, welches im Dezember 2004 in Bahrain tagte, wurden sieben Rolls-Royce Phantom Sondermodelle in den mittleren Osten geliefert. Insgesamt gibt es für dieses Gebiet sieben offizielle Rolls-Royce Vertragspartner. Alle identischen Wagen verfügen über besondere Ausstattungsmerkmale.

Sämtliche GCC Phantoms sind in ?Black Sapphire Metallic? lackiert und wurde zusätzlich mit einer kaschmirfarbenen Zierleiste versehen. Die vollgetönten Scheiben liefern die gewünschte Privatsphäre der Passagiere und unterstreichen zusammen mit dem mächtigen 21 Zoll Aluminiumfelgen den kraftvollen Ausdruck des Phantoms. Die Holzteile im Innenraum sind aus dem sehr edlem Bahia-Rosenholz gefertigt. Das dunkle Holz, in Kombination mit dem hellen Kaschmirleder, wirkt majestätisch.

Damit man keinesfalls vor Staunen vergisst in was für einem edlen Gefährt man sich befindet, ist das Rolls-Royce Emblem allgegenwärtig. Egal ob in der Einstiegsleiste oder in den Kopfstützen. Jeder Sitz im GCC Phantom lässt sich individuell einstellen. So kann sich jeder der beiden Fond-Passagiere genau die richtige Sitzposition einrichten, um sich auf dem eigenen 6,5 Zoll großen Bildschirm bequem die neuesten Filme anschauen zu können. Auch für gekühlte Getränke wird durch die in die Mittelarmkonsole integrierte Kühlbox gesorgt. Der herrschaftliche Eindruck des GCC Phantoms, wird durch die aus massiv Silber gefertigte Spirit of Ecstasy königlich unterstrichen.

 

Text: J Philip Rathgen / www.ClassicDriver.com

Fotos: Rolls-Royce Motorcars

Genaddi-Interpretation des Bentley Continental GT

Der amerikanische Automobildesigner Genaddi hat es auf Edelkarossen abgesehen. Mit nicht ganz alltäglichen Projekten, wie seiner neusten Kreation, einem Bentley Continental im Le-Mans-Outfit, sorgt er einmal mehr für Aufsehen. Der GT/LM ist eine Lightversion des Coupés, die nach der Abmagerungskur rund 450 Kilogramm weniger wiegt als das Serienmodell.

Der Bentley wurde nicht aus einem Rohrrahmen, umgeben von verschiedenen Leichtbaukomponenten, gefertigt, sondern ist lediglich eine modifizierte Version der Serienkonstruktion. Dank der somit erzielten Gewichtsreduzierung weckt der LM in punkto Fahrleistung höchste Rennsportgefühle, verspricht Mark Gerisch, CEO der Genaddi Design Group - gleichzeitig schwärmt er vom alltagstauglichen Handling und den für Rennwagenverhältnisse geringen Unterhaltskosten.

Natürlich wurde der LM neben dem sportlichen Design, das überwiegend durch Karbonfieber-Anbauteile realisiert wurde, mit typischen Features eines Rennwagens ausgestattet: Überrollkäfig, Feuerlöscher, spezielle 20-Zoll-Leichtmetallräder, Heck-Diffusor, Racing-Lackierung sowie eine neu gestaltete Abgasanlage, um nur einige wenige zu nennen.

Wem das extravagante Design von Genaddi gefällt und 170.000 US Dollar wert ist, der sollte sich sputen, denn die Produktion des Bentley Continental GT/LM ist auf 50 Einheiten limitiert.

 

Text: Jan Richter / www.ClassicDriver.com

Fotos: Genaddi Design Group

Mansory GT 63

Ein perfektes Auto wie den Bentley Continental GT zu veredeln, stellt eine große Herausforderung dar, dachten wohl auch die Ingenieure des oberpfälzischen Edeltuners Monsary. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen wählten sie den 2+2-Sitzer für das erste Projekt im Hause Monsary aus. Das Resultat kann sich sowohl optisch als auch qualitativ sehen lassen. Definitiv keine Wünsche bleiben bei der Motorleistung offen: Mit 630 PS lässt er so ziemlich jeden herkömmlichen Sportwagen stehen. Premiere feiert Mansory auf der Essener Motorshow 2004.

Um die Motorleistung des Conti GT zu steigern, setzt Mansory ein modifiziertes Steuergerät ein, das zusätzliche 80 PS aus dem 12-Zylinder Bi-Turbo herauskitzelt - Gesamtmotorleistung: 630 PS!

Das Exterieur zieren sportlich designte Front-, Seiten- und Heckverkleidungen, ein Heckspoiler sowie eine zusätzliche Spoilerlippe, 20-Zoll-Aluräder und eine markante Abgasanlage. Der Innenraum wird auf Wunsch mit feinsten Materialen, lieferbar in verschiedensten Farbe oder speziellen Mustern, ausgestattet.

 

Text: Jan Richter / www.ClassicDriver.com

Fotos: Mansory

Bentley Continental GT von Mulliner veredelt

Sportlichkeit maßgeschneidert: Nach zahlreichen Anfragen wird Mulliner, die Veredelungsabteilung von Bentley Motors, den Continental GT in Zukunft mit einem exklusiven Ausstattungspaket und weiteren, persönlichen Individualisierungsmöglichkeiten veredeln. Zudem kündigt Bentley an, die Standard-Spezifikationen des Continental GT zu erweitern.

Die sogenannte "Mulliner Driving Specification" ist die erste wichtige Weiterentwicklung des Continental GT seit seiner Markteinführung. Gleichzeitig bietet sich mit dem Individualisierungsprogramm für Mulliner erstmals die Möglichkeit, ihren Ruf als weltbeste Coachbuilder am neuen Bentley Continental GT zu beweisen. Das angebotene Komplettpaket soll die Sportlichkeit des Coupés durch die Verwendung moderner Materialien und Farbtöne im bereits luxuriös ausgestatteten Interieur noch weiter hervorheben.

"Als der Continental GT erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, handelte es sich um ein reines Gran Turismo Coupé, was sich optisch vor allem im Innenraum bemerkbar machte", beschreibt Robin Page, verantwortlich für Interior Design bei Bentley, die Grundidee hinter dem Bentley Coupé. "Der weltweite Erfolg hat uns Recht gegeben, doch so mancher potenzieller Käufer wünscht sich einen etwas sportlicheren Charakter für sein Automobil. Die Spezifikationen von Mulliner waren also der nächste logische Schritt."

Um den Continental GT auch von außen athletischer wirken zu lassen, umfasst das Paket einen Satz 20"-Aluminium-Sportfelgen, eine Alu-Sportpedalerie, einen neuen Schaltknauf mit gerändeltem Kopf und Aluminium-Einfassung, abgesteppte Lederbezüge mit eingesticktem Bentley-Logo auf den Sitzen sowie eine Auswahl diverser Furniere in Wurzelnuss oder Klavierlack-Schwarz.

Der Preis für die Standardversion des Bentley Continental GT beträgt 141.555 Euro; das Ausstattungspaket von Mulliner kostet zusätzliche 7.350 Euro. Bestellungen werden seit Oktober 2004 entgegengenommen.

 

Text: Jan Baedeker / www.ClassicDriver.com

Fotos: Bentley

Individualität ist alles. Wer in unserer Gesellschaft etwas auf sich hält, strebt durch die Wahl seiner Attribute - sprich Kleidung, Accessoires, Immobilien und Automobile - nach größtmöglicher Divergenz zum Geschmack der wahllos konsumierenden Masse. Gerade in den heutigen Zeiten der automobilen Massenproduktion wird es allerdings immer schwieriger, sich aus den gesichtslosen Stufenheck-Karavanen, die über unsere Kontinente ziehen, hervorzutun. Mark Gerisch, Präsident der VGD Genaddi Design Group aus dem amerikanischen Bundesstaat Wisconsin, versucht seit rund 25 Jahren, ein besonders anspruchsvolles Klientel mit den individuellsten Automobilen zu bedienen, die für Geld zu haben sind. Eine seiner neuesten Kreationen ist nun ein Shooting Brake - oder Kombi - auf Basis der exquisiten britischen Limousine Bentley Arnage.

Neu ist der Trend zum maßgeschneiderten Automobil allerdings nicht. Schon in den 20er- und 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts ließ sich der europäische Geld- und Familienadel für jede passende Gelegenheit das geeignete Auto konstruieren. "Coachbuilder" wie Rossi, Rothschild & Fils, Barker, Mulliner und Park Ward fertigten die Karosserien und Innenausstattungen der Modelle von Bentley, Rolls-Royce und Co. nach den individuellen Vorstellungen der zukünftigen Besitzer. Aus dieser Zeit stammt auch der Begriff des "Shooting Brake" - ein geräumiges Automobil, das speziell für Jagdausflüge konzipiert wurde.

Ob der neue Bentley Arnage Shooting Brake von VGD auch heute noch für die Fuchsjagd genutzt wird, oder ob P.Diddy und der Sultan von Brunei mit dem geräumigen Überkombi ihre Champagner-Vorräte vom Getränkemarkt nach Hause transportieren, verrät Mark Gerisch leider nicht ? alle Informationen über die privilegierte Kundschaft sind streng vertraulich. Dafür kann man aus den angebotenen Ausstattungsvarianten einige Schlüsse ziehen: Neben der Standardversion mit umklappbarer Fondbank gibt es den Shooting Brake auch als Großfamilien-Modell mit dritter Sitzreihe oder als Camping-Variante mit ausfahrbarem Bett.

Dass Volkswagen trotzdem nicht mit einer ernsthaften Konkurrenz für Sharan und Touran zu rechnen hat, liegt am Preis: Ab 124.000 US-Dollar, umgerechnet sind das 103.000 Euro, bekommt man bei Genaddi einen Shooting Brake ? allerdings exklusive des Bentley Arnage als Basis. Der kostet in seiner aktuellen Version und frisch geliefert aus dem Werk in Crewe ganze 229.787 Euro. Macht addiert einen Grundpreis von 332.787 Euro. Aber für den wohl exklusivsten Kombi der Welt blättert man das doch mit einem breiten Lächeln auf den Tisch.

 

Den gesamten Artikel sowie weitere Bilder finden Sie bei ClassicDriver.com

Text: Jan Baedeker / ClassicDriver.com

Rolls-Royce enthüllt Luxuscabriolet 100EX

Genf, 2. März 2004 - Rolls-Royce präsentiert die Konzeptstudie 100EX auf dem Genfer Automobilsalon. Die Bezeichnungen "100" und "EX" stehen für "100. "Jubiläumsjahr" und "Experimental". Denn das außergewöhnliche Modell wurde zur Feier des diesjährigen, 100. Geburtstages der englischen Luxusmarke entworfen. Der 100EX soll 2004 auf diversen Events präsentiert werden, bleibt aber - sicherlich zur Trauer vieler Enthusiasten - lediglich ein Einzelstück.

Das viersitzige, zweitürige Cabriolet basiert auf dem Rolls-Royce Phantom und trägt als Grundgerüst einen Aluminium-Spaceframe. Um den Passagieren im Font einen komfortableren Ausstieg zu ermöglichen, wurden die Türscharniere an der B-Säule montiert.

Der klassische Rolls-Royce-Kühlergrill wurde beim 100EX sportlicher gestaltet und trägt eine Emiliy-Kühlerfigur aus purem Silber. Neben der edlen Frontpartie schmücken das Konzept zahlreiche Aluminium-Applikationen: Eine den Fahrzeuginnenraum umschließende "Reling" sowie der breite Windschutzscheibenrahmen wurden aus poliertem Aluminium gefertigt.

Im Boot-Stil wurden die Fußräume vorn und hinten, die Verdeckklappe sowie das Innere des Kofferraumes mit edlem Teakholz beschlagen. Bei der zweigeteilten Kofferraumklappe kann der untere Teil rausgezogen und als Picknicktisch verwendet werden. Weitere edle Materialien, wie Mahagoni-Holz für das Armaturenbrett und feinstes Leder auf den Sitzen, vermitteln das außergewöhnliche Ambiente eines Rolls-Royce-Interieurs. Kontrastreich dazu wurden diverse Schalter, Lenkradspeichen, Einstiegsleisten und weitere Details ebenfalls aus poliertem Aluminium gefertigt.

Das elektrische Stoffverdeck des 100EX schirmt die Passagiere stilvoll von der Außenwelt ab. Die Innenhaut wurde aus feinem Cashmere-Woll-Stoff gearbeitet. Innovativ ist die spezielle Rahmenkonstruktion, durch die das Verdeck nur ein geringes Volumen des Kofferraumes in Anspruch nimmt.

Die gesamte Technik - wie Achsen, Federung und Lenkung - unterhalb der Karosserie übernimmt das Cabrio aus dem Phantom. Wobei die Komponenten dem um 100 mm verkürzten Radstand angepasst werden mussten. Die gesamte Karosserielänge beträgt trotzdem beachtliche 5,67 Meter; in der Breite misst der 100EX 1,99 Meter und ist stolze 1,56 Meter hoch. Anders als der Phantom wird die Studie von einem 9 Liter V16-Saugmotor mit 64 Ventilen angetrieben. Die Leistung des Aggregats wurde leider nicht bekannt gegeben.

Text: Jan Richter / ClassicDriver.com

Fotos: Rolls-Royce

 

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